Sparkasse Schwaben-Bodensee erneuert Partnerschaft mit der Deutschen Sparkassenstiftung für Malawi
Die Deutsche Sparkassenstiftung für internationale Kooperation e.V. (DSIK) unterzeichnete am 24. März gemeinsam mit der malawischen Zentralbank (Reserve Bank of Malawi) und der Sparkasse Schwaben-Bodensee ein Partnerschaftsabkommen. Damit wird die 2024 begonnene erfolgreiche Zusammenarbeit in Malawi fortgesetzt.
Bei der Unterzeichnung der Partnerschaft: eine win-win Situation für alle Beteiligten (v. links n. rechts: Bernd Fischer (Stellv. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schwaben-Bodensee), Niclaus Bergmann (Geschäftsführer DSIK), Jan Rothenbacher (Oberbürgermeister Memmingen), Dr. Sophani Gondwe (Direktor Finanzsektor Regulierung der Reserve Bank Malawi).
Ziel des laufenden Projekts ist es, den Zugang zu Finanzdienstleistungen in Malawi zu verbessern. Oft haben arme oder ländliche Haushalte keine Möglichkeit, mit kleinen Ersparnissen Vorsorge für Risiken oder Anschaffungen zu treffen. Um diese Lücke zu schließen, engagiert sich die Deutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der malawischen Zentralbank und der Sparkasse Schwaben-Bodensee.
Dieses gemeinsame Engagement der drei Institutionen wird nun in einem Folgeprojekt bis zunächst Mitte 2028 fortgesetzt. Auch das Folgeprojekt wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert.
Die Schwerpunkte des neuen Projekts liegen unter anderem auf der Förderung von Beschäftigung und Investitionen durch kleine und mittlere Unternehmen sowie auf der Vermittlung finanzieller Bildungsinhalte über digitale Kanäle und Multiplikatoren. Dabei werden die Themen auf verschiedenen Ebenen unterstützt – von der nationalen Strategie über die Einbindung von Verbänden und Bildungseinrichtungen bis hin zur Ausbildung lokaler Trainer.
Mitarbeitende der Partnersparkasse engagieren sich in Malawi und bringen Fachwissen ein
Im Partnerschaftsprojekt ergänzen sich die drei Projektpartner ideal: Die Reserve Bank of Malawi bringt Expertinnen und Experten sowie ihre Infrastruktur ein, führt gemeinsame Ergebnisse in formale Entscheidungen über und setzt diese dann auch um.
Die Sparkasse Schwaben-Bodensee ist Know-how-Partnerin des Projekts und stellt ihre Expertise durch Auslandseinsätze von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit. Bereits im vergangenen Jahr waren drei Mitarbeitende der Sparkasse in Malawi im Einsatz und setzten dort unter anderem zum ersten Mal das Planspiel Börse um.
Als dritte Projektpartnerin bringt die Deutsche Sparkassenstiftung ihre globale Expertise aus mehr als 30 Jahren Entwicklungszusammenarbeit ein und sorgt für eine reibungslose Zusammenarbeit vor Ort. Derzeit ist die Deutsche Sparkassenstiftung in 13 afrikanischen Ländern aktiv.
Shake-hands im Rathaus in Memmingen: Dr. Wolfgang Zettl (Stellv. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schwaben-Bodensee) und Dr. Sophani Gondwe (Direktor Finanzsektor Regulierung der Reserve Bank Malawi)
„Wir sind stolz auf das, was unsere Mitarbeitenden gemeinsam mit der malawischen Zentralbank und der Deutschen Sparkassenstiftung erreicht haben“, sagte Dr. Wolfgang Zettl, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schwaben-Bodensee.
Auch in diesem Jahr werden wieder einige Mitarbeitende der Sparkasse Schwaben-Bodensee den Projektpartner in Malawi durch Experteneinsätze stärken. Bei den Einsätzen geht es um Führungskräfteentwicklung von Mikrofinanzinstitutionen und die Produktentwicklung auf Basis einer im Projekt erarbeiteten ESG-Strategie.