Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Stärkung lokaler Partnerorganisationen. Insgesamt elf Nichtregierungsorganisationen wurden institutionell begleitet und 15 Bildungsprogramme zur finanziellen und wirtschaftlichen Inklusion entwickelt oder an die Bedarfe der Zielgruppen angepasst. Parallel arbeitete das Projekt mit fünf Finanzinstitutionen zusammen.
In diesem Rahmen wurden neun Finanzprodukte und interne Prozesse angepasst oder neu entwickelt, wodurch mehr als 2.100 Menschen erstmals oder erneut Zugang zu formellen Finanzdienstleistungen erhielten.
Auch der Aufbau und die Nutzung von Netzwerken trugen zur Umsetzung des Projekts bei. Regionale und nationale Austauschformate förderten die Zusammenarbeit zwischen relevanten Akteuren. Die Community Impulso Migrante zählt inzwischen über 1.000 Mitglieder und ermöglicht den länderübergreifenden Austausch von Erfahrungen, Informationen und Ressourcen. Ergänzend wurden wissenschaftliche Arbeiten erstellt, die die Projekterfahrungen systematisch dokumentieren.
Die im Projekt entwickelten Ansätze und Instrumente sind in den Partnerinstitutionen verankert und werden über die Projektlaufzeit hinaus angewendet. Zudem fließen zentrale Aktivitäten in das regionale KKMU-Projekt ein, das Mikro-, kleine und mittlere Unternehmen unterstützt, einschließlich Unternehmerinnen und Unternehmern mit Flucht- oder Migrationserfahrung.
Auch wenn das Regionalprojekt nun offiziell abgeschlossen ist, bleibt die DSIK in Lateinamerika aktiv. Alle Infos zu aktuellen Projekten, wie der Nachhaltigen Umgestaltung der Finanzwirtschaft in in Lateinamerika oder die Förderung technologischer Innovationen in Honduras finden Sie hier.