Kolumbien

Pacifico Integra - Wirtschaftliche Teilhabe von binnenvertriebenen Frauen, LSBTIQ-Personen und Frauen aus aufnehmenden Gemeinschaften in Kolumbien

Land
Kolumbien

Projektpartner vor Ort
--

Deutsche Projektpartner
--

Geldgeber
GIZ

Dauer
01.12.2025 - 30.06.2027


Aufgrund seines 50-jährigen bewaffneten Konflikts beherbergt Kolumbien mit fast 10 Mio. vertriebenen Menschen heute eine der größten Gruppen von Binnenvertriebenen weltweit. Die Mehrheit der Binnenvertriebenen lebt in armen Siedlungen am Rande der Städte, wo der Zugang zu grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen eingeschränkt ist. Viele dieser Menschen haben im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt Traumatisches erlebt. Aufgrund mangelnder Bildung, fehlender wirtschaftlicher Ressourcen und Chancen auf dem lokalen Arbeitsmarkt greifen die meisten Vertriebenen auf kleine und informelle Geschäfte zurück. Die Bereitstellung von Finanz- und Unternehmensschulungen für KKMUs sowie der Zugang zum formellen Finanzsektor können wichtige Faktoren sein, um die anhaltende Gefährdung, wirtschaftliche Ausgrenzung und Armut von Vertriebenen in Kolumbien zu verringern.

Das Projekt zielt darauf ab, die formale finanzielle Eingliederung von Binnenvertriebenen mit kleinen oder mittleren Unternehmen zu verbessern, indem Institutionen gestärkt werden, der Zugang zu Finanz- und Unternehmensbildung ermöglicht und ein zielgruppenorientiertes Finanzinstrument geschaffen wird, das Finanzierungen im Südwesten Kolumbiens ermöglicht. Das Projekt richtet sich insbesondere an Frauen und Mitglieder der LGBTQIA+-Gemeinschaft.

Aufgabenstellung
Das Projekt zielt darauf ab, die Gefährdung von Binnenvertriebenen durch die Durchführung von Projektaktivitäten zu verringern, die sich auf die finanzielle und wirtschaftliche Eingliederung in ausgewählten Gemeinden in der Zielregion im Südwesten Kolumbiens konzentrieren – einem der geografischen Schwerpunktgebiete der deutschen bilateralen Zusammenarbeit. Das Projekt wird sich auf die anhaltenden Herausforderungen für Binnenvertriebene konzentrieren, mit besonderem Augenmerk auf Frauen und Mitglieder der LGBTQIA+-Gemeinschaft. Durch technische Hilfe und Beratung auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite sollen nachhaltige Perspektiven für die Zielgruppe geschaffen werden. In diesem Zusammenhang wird eine enge Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen (CSOs) und einem lokalen Finanzinstitut stattfinden, und direkte Aktivitäten zum Kapazitätsaufbau bei der Zielgruppe werden im Mittelpunkt der Projektintervention stehen.

Deutsche Sparkassenstiftung für internationale Kooperation e.V.
Simrockstraße 4, 53113 Bonn

Telefon: 0228 9703-0
Fax: 0228 9703-6613 oder -6630

» E-Mail schreiben

Bitte schalten Sie JavaScript an, wenn Sie Google Analytics deaktivieren möchten.