Turkmenistan Tadschikistan Kirgisistan

Förderung der ländlichen Entwicklung und Stärkung des KKMU-Sektors in Kirgisistan, Tadschikistan und Turkmenistan

Länder
Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan

Projektpartner vor Ort
Kirgisistan: Nationalbank, Banken „Aiyl“, „Bai Tushum“, „Kompanion“, Unternehmerverband
Tadschikistan: Nationalbank, Amonatbank, „Arvand“, „Eskhata“, Unternehmerverband
Turkmenistan: Zentralbank, Banken "Rysgal", "Dayhan", "Senagat", Unternehmerverband

Deutscher Projektpartner
Ostdeutscher Sparkassenverband
Sparkasse Muldental,
Sparkasse Elbe-Elster,
Sparkasse Mansfeld-Südharz

Geldgeber
BMZ

Dauer
01.07.2020 - 30.06.2022


Kirgisistan, Tadschikistan und Turkmenistan gehören nach wie vor zu den wirtschaftlich schwächsten Ländern der ehemaligen Sowjetrepubliken. Alle drei Länder haben eine sehr junge Bevölkerung:
Das Durchschnittsalter liegt bei 23 bis 27 Jahren. Eine der größten Herausforderungen ist der sehr unter­schiedliche Lebensstandard zwischen Stadt und Land. Die Hälfte bis drei Viertel der Bevölkerung lebt in ländlichen Gebieten.

Wirtschaftliche Stabilität wird auch dadurch beeinträchtigt, dass Kirgisistan, Tadschikistan und Turkmenistan aufgrund ihrer geografischen Lage besonders anfällig bei externen Faktoren wie den Folgen des Klimawandels sind. Um die Resilienz der Länder und Landbevölkerung zu erhöhen, sind umfangreiche Investitionen sowohl in die Infrastruktur als auch die Bildung notwendig. Gelingt die finanzielle Inklusion der ländlichen Regionen, kann so nachhaltig zu einer Sicherung und Steigerung der Erträge und damit zur Verbesserung der Einkommenssituation beigetragen werden.

Oberziel des Projekts ist die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten, um die Lebensverhältnisse und Perspektiven für die Menschen in ländlichen Regionen zu verbessern, im Einklang mit dem Schutz natür­licher Ressourcen. Der Zugang zu und die Nutzung von bedarfsorientierten Finanzdienstleistungen für die ländliche Bevölkerung und KKMU bei gleichzeitiger Erhöhung der finanziellen und unternehmerischen Bildung soll verbessert werden, um die Einkommensmöglichkeiten zu steigern und zur Resilienz der Zielgruppe gegenüber externen Einflüssen beizutragen, insbesondere den Folgen der Corona-Krise.

Aufgabenstellung

Das Projektziel wird über aufeinander abgestimmte Projektmaßnahmen auf der Angebots- und auf der Nachfrageseite erreicht. Dabei spielen digitale Lösungen eine große Rolle. Besonderes Augenmerk liegt auf einer qualitativ hochwertigen Transformation analoger Beratungs- und Schulungsangebote in digitale Prozesse.

Angebotsseite:
Beratung staatlicher Institutionen und Nichtregierungsorganisationen:

  • Unterstützung bei einer effizienteren Kooperation zwischen staatlichen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen, dem Finanzsektor und der Zivilgesellschaft in ländlichen Regionen

Beratung von Finanzinstituten zur

  • Entwicklung nachfrageorientierter Produkte
  • Verbesserung von Beratungsprozessen
  • Verbesserung von Möglichkeiten der Kreditwürdigkeitsprüfung
  • Förderung von neuen Technologien in der Finanzierung von Unternehmen
  • Optimierung der Bearbeitungsprozesse und Einsatz von neuen Technologien

Nachfrageseite:

  • Schaffung von Strukturen für die nachhaltige finanzielle und unternehmerische Bildung
  • Schulung der ländlichen Bevölkerung sowie KKMU im Bereich der finanziellen und unternehmerischen Bildung, z. B. anhand praxisorientierter Planspiele (Business Games)
  • Stärkung der Interessenvertretung durch Unterstützung bei der Vernetzung von Interessensgruppen

Deutsche Sparkassenstiftung für internationale Kooperation e.V.
Simrockstraße 4, 53113 Bonn

Telefon: 0228 9703-0
Fax: 0228 9703-6613 oder -6630

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