Namibia Malawi Sambia

Finanzielle Inklusion und Mittelstandsförderung für Beschäftigung und Resilienz im südlichen Afrika (Regionalprojekt)

Land
Malawi, Namibia, Sambia

Projektpartner vor Ort
Reserve Bank of Malawi (RBM), Agricultural Bank of Namibia (Agribank), Bank of Zambia (BoZ)

Deutscher Projektpartner
Malawi: Sparkasse Schwaben-Bodensee, Namibia: Kreissparkasse Saarlouis, Sambia: Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen

Geldgeber
BMZ

Dauer
01.07.2026 - 30.06.2028


Mangelnde finanzielle Grundbildung betrifft nicht nur den informellen, ländlichen Raum, sondern auch formal Beschäftigte und Unternehmen. Sie führt zu Überschuldung, geringer Nutzung von Finanzprodukten, fehlender Vorsorge und wirtschaftlicher Instabilität privater Hauhalte. Sie hemmt die Entwicklung von KMU, die mangels qualifizierter Dokumente häufig nicht bankfähig sind. Beschäftigung, Investitionen und Steuerzahlungen bleiben so hinter dem Potenzial zurück.

Das Oberziel des Projektes ist es, die nachhaltige Transformation der Wirtschaft zu begleiten, so dass KMU in den Projektländern gestärkt werden, gute Arbeitsplätze entstehen und Haushalte resilienter und wirtschaftlich aktiver werden und so die lokale Wirtschaft sozial gerecht gestärkt wird. Das Projekt baut auf einem bisherigen Regionalprojekt in den gleichen Ländern im südlichen Afrika auf, das Ende Juli 2026 abgeschlossen wird.

Aufgabenstellung
Die Verbesserung der finanziellen Grundbildung ist einer der zentralen Hebel, um Überschuldung zu vermeiden und die Nutzung von Finanzprodukten zu steigern – sowohl bei formal Beschäftigten als auch bei Unternehmen. Die gezielte Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen ist entscheidend für die Schaffung von Arbeitsplätzen, Investitionen und Steueraufkommen. Notwendig ist eine lokale, institutionelle Verankerung von Finanzbildung und KMU-Förderung und die Nutzung auch digitaler Kanäle.

Deutsche Sparkassenstiftung für internationale Kooperation e.V.
Simrockstraße 4, 53113 Bonn

Telefon: 0228 9703-0
Fax: 0228 9703-6613 oder -6630

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