Land
Uganda
Projektpartner vor Ort
Housing Finance Bank (HFB)
Deutscher Projektpartner
Frankfurt School of Finance and Management
Geldgeber
Europäische Investitionsbank (EIB)
Dauer
13.02.2026 - 28.02.2028
Im Jahr 2007 wurde die HFB von der Bank of Uganda als Geschäftsbank gemäß dem Finanzinstitutsgesetz zugelassen und reguliert und in eine Aktiengesellschaft unter ihrem heutigen Namen, Housing Finance Bank Limited, umgewandelt. Seitdem hat sich die HFB zu einem wichtigen Akteur im Finanzsektor Ugandas entwickelt, mit einem starken Fokus auf integratives und nachhaltiges Bankwesen. Die HFB integriert soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte in ihre Geschäftstätigkeit und -praktiken und spiegelt damit ihr Engagement für verantwortungsbewusstes Finanzwesen und langfristige Entwicklungswirkung wider. Die Bank verfolgt aktiv wirkungsorientierte Initiativen in den Bereichen Bildung, Innovation und Wohnungsbau, die durch strategische Partnerschaften mit nationalen und internationalen Organisationen umgesetzt werden. Die wirtschaftliche Stärkung von Frauen ist eine strategische Priorität für die HFB, die mit ihrer umfassenderen Agenda für Nachhaltigkeit und Inklusion im Einklang steht. Das Engagement der HFB in diesem Bereich wurde durch das Gender Equality Seal des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) sowie durch internationale Auszeichnungen für hervorragenden Kundenservice und Hypothekarkredite offiziell anerkannt. Dieses institutionelle Engagement positioniert die HFB als starken und glaubwürdigen Partner für Initiativen, die darauf abzielen, von Frauen geführte Unternehmen zu stärken und eine inklusive wirtschaftliche Entwicklung in Uganda voranzutreiben. Das Engagement der HFB im Mikrofinanzsektor macht bislang nur einen kleinen Teil ihrer gesamten Finanzaktivitäten aus.
Ugandische Unternehmerinnen stehen vor Herausforderungen, wenn es darum geht, Finanzmittel für ihre Unternehmen zu beschaffen und Wachstum zu erzielen. HFB hat sich zum Ziel gesetzt, Unternehmerinnen in ihrem wirtschaftlichen Wachstum zu unterstützen, damit sie ihre Unternehmen auf nachhaltige und profitable Weise weiterentwickeln können. Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KKMU) sind ein Eckpfeiler der ugandischen Wirtschaft und spiegeln eine starke nationale Kultur des Unternehmertums wider. Uganda gehört zu den wenigen Ländern weltweit, die eine Geschlechterparität in unternehmerischen Aktivitäten erreicht haben, was die breite Beteiligung an der Gründung von Unternehmen unterstreicht. KKMU stehen vor anhaltenden operativen Herausforderungen, darunter ein geringer Grad an Technologieeinführung aufgrund begrenzter digitaler Kompetenz, schwache Geschäftsbeziehungen und ein hoher Grad an Informalität. Im Vergleich zu anderen Ländern südlich der Sahara weist Uganda eine relativ hohe Erwerbsquote von Frauen auf. Frauen engagieren sich trotz ungünstigerer unternehmerischer Bedingungen, darunter ein schlechterer Zugang zu Wissensressourcen, Finanzmitteln und Produktionsmitteln, aktiv in der Wirtschaft. Strukturelle Hindernisse wie der begrenzte Zugang zu Land und Krediten in Verbindung mit restriktiven sozialen Normen beeinträchtigen weiterhin das Wachstum von frauengeführten Unternehmen.
Aufgabenstellung
1. Bereitstellung maßgeschneiderter technischer Hilfe für HFB zur Verbesserung/Ausweitung ihrer Reichweite bei Unternehmerinnen
2. Kapazitätsaufbau für Endbegünstigte (d. h. von Frauen geführte/im Besitz von Frauen befindliche KKMU) zur Verbesserung ihrer unternehmerischen Fähigkeiten, beruflichen Kompetenzen, Finanzkompetenz usw.
3. Sicherstellung der Einhaltung der EIB-Prozesse und -Anforderungen sowie der geltenden Branchenvorschriften und -standards
4. Unterstützung von Kommunikations- und Sichtbarkeitsmaßnahmen sowie der Berichterstattungsfähigkeit von HFB hinsichtlich der erzielten Wirkungen


