Usbekistan

Responsible Finance

Land
Usbekistan

Projektpartner vor Ort
Zentralbank, Geschäftsbanken, 
staatliche Agentur für Verbraucherschutz,
Ministerium für Fach- & Hochschulbildung

Deutscher Projektpartner
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Geldgeber
BMZ

Dauer
15.07.2021 - 30.06.2023


Usbekistan hat ca. 34 Millionen Einwohner, von denen knapp 60% unter 30 Jahre alt sind. Eine der größten Herausforderungen des Landes sind mangelnde Beschäftigungsmöglichkeiten und ein sehr ungleicher Lebensstandard zwischen ländlichen und städtischen Gebieten. Vorausgesetzt, die Bildungschancen werden verbessert, könnte Usbekistan auf ein großes Potenzial an jungen Arbeitskräften zurückgreifen. Hohe Arbeitslosigkeit und niedrige Löhne haben in den letzten zehn Jahren allerdings zu einer Massenmigration nach Russland und Kasachstan geführt. Die usbekische Regierung hat daher in jüngster Zeit zahlreiche Maß­nahmen für eine Transformation des staatlich geprägten Wirtschaftssystems zu einer privatwirtschaftlich geführten Wirtschaft ergriffen.

Problematische Faktoren für potenzielle Investoren sind jedoch die strenge staatliche Kontrolle des Finanz­sektors und ein entsprechend eingeschränkter Zugang zu Krediten, langwierige Genehmigungsverfahren, fehlende Rechtssicherheit und eine mangelhafte Finanz-Infrastruktur. Insbesondere in ländlichen Gebieten ist der Zugang zu geeigneten Finanzdienstleistungen für große Teile der Bevölkerung nach wie vor schwierig. Hinzu kommt als großes Problem das mangelnde Vertrauen in die Banken.

Ziel des Projekts ist die Reduktion von Armut insbesondere in ländlichen Regionen sowie die Stärkung des Vertrauens in den Finanzsektor. Dies soll durch finanzielle Bildung, Konsumentenschutz und ein verantwortungsvolles Angebot an Finanzdienstleistungen erreicht werden. Gemeinsam mit den lokalen Partnern sollen potenziellen Nutzern von Finanzdienstleistungen die Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden, die diese für den effizienten Umgang mit verschiedenen Finanzdienstleistungen benötigen.

Aufgabenstellung

  • Hierzu dienen Maßnahmen zur Verbesserung der finanziellen Bildung und die Schaffung von Transparenz.
  • Gleichzeitig sollen bei den Finanzinstituten Kapazitäten geschaffen werden, um insbesondere Bevölke­rungsschichten mit einem niedrigen bis mittleren Einkommensniveau mit Sparprodukten zu versorgen.
  • Eine Erhöhung der Sensibilität für Fragen des Konsumentenschutzes sowie eine verbesserte Anwen­dung von Verbraucherschutzbestimmungen in den Banken soll das Vertrauen der Bevölkerung in den Finanzsektor stärken.

Deutsche Sparkassenstiftung für internationale Kooperation e.V.
Simrockstraße 4, 53113 Bonn

Telefon: 0228 9703-0
Fax: 0228 9703-6613 oder -6630

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