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Regionalprojekt: Verbesserung des nachhaltigen Zugangs zu Finanzdienstleistungen durch die Stärkung von Bildungs- und Verbandsstrukturen in Südamerika

Länder
Argentinien, Bolivien, Ecuador, Kolumbien, Peru

Projektpartner vor Ort
Argentinien: Bancor, Banco Provincia, ADEBA
Bolivien: FinRural, ATC
Ecuador: UCACSUR, SEPS, ISTEPS
Kolumbien: ASOMICROFINANZAS, ASOBANCARIA, Banco de Bogotá, Bancompartir
Peru: Banco de la Nación (BN), FEPCMAC, ASOMIF, SBS, Copeme, Zegel IPAE

Deutscher Projektpartner
Ostdeutscher Sparkassenverband (OSV)

Geldgeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Projektphase
01.01.2018 - 31.12.2023


Das Regionalprojekt in Südamerika verfolgt die gleichen Ziele wie das Regionalprojekt in Mittelamerika.

Etwa die Hälfte der lateinamerikanischen Bevölkerung hat ein Konto bei einer formellen Finanzinstitution, aber nur etwa 14% der Bevölkerung spart dort auch. Gleichzeitig wird die Überschuldung seit vielen Jahren als eines der größten Risiken wahrgenommen.

Finanzinstitutionen können der Gefahr der Überschuldung am besten mit gut ausgebildeten Beraterinnen und Beratern, die z.B. auf verantwortungsvolle Kreditvergabeprozesse und die Förderung von Sparprodukten achten, ent­gegentreten. Verbände tragen durch die Förderung ihrer Mitgliedsinstitutionen zu deren Professionalisierung und zur Stabilisierung des Finanzsektors bei.

Auf Seiten der Kundschaft ist die Förderung von finanzieller Bildung essenziell, um in einer oftmals Kredit-orientierten Kultur das Bewusstsein dafür zu schärfen, nur Kredite aufzunehmen, die bedient werden können, und um informierte Entscheidungen darüber treffen zu können, welche Konditionen angemessen sind.

Oberziel des Projektes ist die Verbesserung des nachhaltigen Zugangs zu Finanzdienstleistungen durch die Stärkung von Bildungs- und Verbandsstrukturen. Dies wird über die folgenden vier Schwerpunkte angestrebt:

  1. Einführung des dualen Ausbildungssystems zur Ausbildung von Fachkräften im (Mikro-) Finanzsektor
  2. Aufbau und Erweiterung des Fortbildungsangebots und Beratung der Partnerinstitutionen
  3. Stärkung von Mikrofinanzverbänden als Vertreter und Dienstleister für Mikrofinanzinstitute
  4. Verbesserung des Niveaus der finanziellen Grundbildung der Bevölkerung

Aufgabenstellung

  • Einführung der dualen Berufsausbildung
  • Entwicklung und Durchführung von Fort- und Weiterbildungsprogrammen für Fach- und Führungskräfte, inkl. Schulung von lokalen Trainerinnen und Trainern als Multiplikatorinnen Multiplikatoren
  • Verbesserung der Struktur und des Dienstleistungsangebots der Partnerverbände, Positionierung der Partnerverbände als starke Interessenvertreter
  • Sensibilisierung für Finanzielle Bildung z.B. mit MFIs, Verbänden, Verbraucherschutzeinrichtungen, staatlichen Stellen, etc. in allen Projektländern
  • Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Finanzielle Bildung und Schulung der Zielgruppen (Kinder, Jugendliche, Frauen als Familienvorsteherinnen, Klein(st)unternehmen, Indigene, etc.)

Deutsche Sparkassenstiftung für internationale Kooperation e.V.
Simrockstraße 4, 53113 Bonn

Telefon: 0228 9703-0
Fax: 0228 9703-6613 oder -6630

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