Burundi Kenia Ruanda Tansania Uganda

Regionalprojekt: Ländliche Entwicklung im östlichen Afrika durch Stärkung von Institutionen im Mikrofinanzsektor

Land
Burundi, Kenia, Ruanda, Tansania, Uganda

Projektpartner vor Ort
Burundi: RIM
Kenia: ACCOSCA, AMFI, SASRA
Ruanda: AMIR, MINICOM, MINECOFIN, RICEM,
Tansania: SCCULT, SELF MF, TAMFI, TCDC
Uganda: AMFIU, UCSCU

Deutscher Projektpartner
Sparkassen Verband Baden-Württemberg
Kreisparkasse Heidelberg
KreissparkasseTübingen
Kreissparkasse Reutlingen
Sparkasse Ulm

Geldgeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Dauer
01.10.2019 bis 30.09.2021
(Gesamte Laufzeit)


Das neue Regionalprojekt baut auf den bestehenden Projekten in Burundi, Ruanda, Tansania und Uganda auf. Dabei werden zum Teil begonnene Maßnahmen aus den bestehenden Projekten in das neue Vorhaben integriert, und zum Teil gänzlich neue Maßnahmen begonnen. Prinzipiell werden in Umsetzung begriffene Maßnahmen weiter fortgeführt und Maßnahmen, die bereits im Begriff des „Auslaufens“ waren, konsequent innerhalb der ursprünglich vorgesehenen Zeitspanne zu Ende geführt.

Die Sparkassenstiftung ist seit mehr als zehn Jahren in der Region Ostafrika aktiv. Durch die besonders bedarfsorientierte Arbeitsweise der Projekte konnte ein vertrauensvolles Verhältnis mit den Partnern aufgebaut werden. Mit dem Zusammenspiel der Maßnahmen, die sowohl die Endbegünstigten direkt fördern (bspw. finanzielle Bildung, Sparmobilisierung, Kleinstunternehmertrainings), die aber auch die Institute / Akteure des Mikrofinanzsektors direkt und indirekt stärken (bspw. Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von MFI und SACCOs, Produkt- und Prozessverbesserungen in den Instituten, sowie die institutionelle Stärkung von Institutionen auf Meso-Ebene wie Verbänden und Trainingsein¬richtungen), wurde die finanzielle Inklusion von ansonsten benachteiligten Bevölkerungsgruppen erhöht.

Testimonialberichte von Kundinnen und Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der MFI bestätigen diesen Effekt. Der grundsätzliche Trend zur Erhöhung der finanziellen Inklusion wird auch in FinScope-Studien bestätigt . Die gleichzeitige Stärkung der Nachfrage- und Angebotsseite von Mikrofinanzdienstleistungen sollte die Wirkung der Interventionen stärken.

Dieser Grundgedanke soll auch fortgeführt werden: Es ist von einer deutlich höheren Wirkung der Interventionen auszugehen, wenn durch die Maßnahmen der Sparkassenstiftung die durch finanzielle Bildung versierteren Kunden auf durch Berufsbildungsmaßnahmen professionalisierte Mikrofinanz-Mitarbeiter treffen, und durch die Professionalisierung der Mikrofinanzverbände der prozessuale und strukturelle Rahmen dieser Kunden und Mitarbeiter in den MFI soweit optimiert wird, dass bessere/ passendere Finanzdienstleistungen angeboten werden können.

Oberziel des Projektes ist es, einen Beitrag zum dauerhaften, inklusiven und nachhaltigen Wirtschaftswachstum im östlichen Afrika zu leisten.

 

Sparkassenstiftung für internationale Kooperation e.V.
Simrockstraße 4, 53113 Bonn

Telefon: 0228 9703-0
Fax: 0228 9703-6613 oder -6630

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