Armenien Georgien Aserbaidschan Ukraine

Förderung ländlicher Finanzierung zur nachhaltigen KKU-Entwicklung (Regionalprojekt)

Länder
Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Ukraine

Lokaler Projektpartner
Zentralbanken der Partnerländer, Landwirtschaftsministerien und angeschlossene staatliche Agenturen und Bildungseinrichtungen sowie landwirtschaftliche Sektorverbände und einzelne Finanzinstitute

Deutscher Projektpartner
Sparkassenverband Westfalen-Lippe (SVWL)
Sparkasse Märkisches Sauerland Hemer-Menden

Geldgeber
BMZ

Dauer
01.03.2021 bis 31.12.2022


Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sowie die immer signifikanter werdenden klimatischen Herausforderungen stellen kommerziell orientierte landwirtschaftliche Kleinst- und Kleinbetriebe und KKU entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten vor riesige Herausforderungen. Diese Gruppen machen in den fünf Partnerländern wenigstens 50% der unternehmerisch tätigen ländlichen Bevölkerung aus.

Oberziel des Projekts ist es, die wirtschaftliche Teilhabe der Projektzielgruppe durch verbesserten Zugang zu und Nutzung von Finanzdienstleistungen im ländlichen Raum der Partnerländer zu stärken und dadurch einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Existenzbedingungen und der Verminderung von Landflucht zu bewirken.

Durch erhöhte finanzielle und betriebswirtschaftliche Kompetenzen sowie ein erhöhtes Bewusstsein bzgl. der Auswirkungen des Klimawandels und möglicher Risikomanagement- und Adaptationskonzepte der unternehmerisch tätigen Bevölkerungsgruppen im ländlichen Raum soll deren Resilienz gegen exogene Schocks wie die Auswirkungen des Klimawandels und der Covid-19-Pandemie gesteigert werden.

Aufgabenstellung

  • Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung unternehmerischer Fähigkeiten der Zielgruppe im länd­lichen Raum (z.B. Unternehmensplanung, Finanzmanagement und Rechnungslegung, Risikomanage­ment, Notlagenplanung etc.) in Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnerinstitutionen.
  • Identifizierung von Partnerstrukturen und Beratungsansätzen, um das Bewusstsein bei der Zielgruppe sowie ausgewählten Partnerinstitutionen zum Management unternehmerischer Risiken (z.B. Versiche­rungen, Risikovermeidungsstrategien, Notlagenpläne und Klimaanpassungsinvestitionen etc.) vor dem Hintergrund der globalen COVID-19-Pandemie sowie der Auswirkungen des Klimawandels zu stärken.
  • Schaffung der Voraussetzungen zur Stärkung institutioneller Kapazitäten von Finanzdienstleistern zur Erbringung eines nachfrageorientierten Finanzierungangebots für die Zielgruppe im ländlichen Raum.

Deutsche Sparkassenstiftung für internationale Kooperation e.V.
Simrockstraße 4, 53113 Bonn

Telefon: 0228 9703-0
Fax: 0228 9703-6613 oder -6630

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