01.09.2014

Burundi, Ruanda, Tansania | Regionalprojekt: Berufliche Bildung und Stärkung des Mikrofinanzsektors in Ostafrika


In der Projektarbeit werden Kinder – wie hier in Tansania – schon früh an das Thema finanzielle Bildung herangeführt.

Länder
Burundi, Ruanda, Tansania

Projektpartner vor Ort
Burundi: RIM,
Ruanda: AMIR, RICEM,
Tansania: TAMFI, SELF Microfinance, KARUDECA, TCDC

Deutsche Projektpartner
Sparkassenverband Baden-Württemberg,
Kreissparkasse Tübingen

Geldgeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Dauer
01.09.2014 bis 31.08.2020
(Gesamte Laufzeit)


Die Herausforderungen im Finanzsektor sind so vielfältig wie die drei Projektländer selbst. Während Burundi als eines der ärmsten Länder der Welt einen schwach entwickelten formellen Finanzsektor aufweist und weniger als zehn Prozent der Einwohner über ein Konto verfügen, hat sich der Finanzsektor Ruandas in den letzten 15 Jahren stark entwickelt. Hier verfügt fast die Hälfte der Einwohner über ein formelles Konto. Dies ist vergleichbar mit Tansania, welches als Flächenland beim Thema „Access to Finance“ vor anderen Problemen steht als die beiden kleineren Nachbarländer. Mangelndes Verständnis für Finanzdienstleistungen seitens der Bevölkerung und eine unzureichende Ausbildung der Mitarbeiter in (Mikro-)Finanzinstituten erschweren die finanzielle Inklusion. Diese ist jedoch neben einem Finanzsektor mit stabilen Institutionen Voraussetzung für nachhaltiges Wirtschaftswachstum in der Region.

Das Regionalprojekt verfolgt drei Ziele: Die Mikrofinanzverbände und ihre Mitglieder sollen institutionell gestärkt und die berufliche Grundbildung im Mikrofinanzsektor ebenso wie die finanzielle Bildung breiter Bevölkerungsschichten sollen verbessert werden.

 

 

 

 


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