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Aserbaidschan

Deutsch-Aserbaidschanischer Fonds (German- Azerbaijanian Fund) – Nachhaltige Kredite für kleine Unternehmen


   
Land
Aserbaidschan
 
Begünstige/r
insgesamt 6 aserbaidschanische Geschäftsbanken
 
Zuwendungsgeber
Finanzministerium Aserbaidschan/ KfW Bankengruppe
 
Dauer

2002-2006: technische Unterstützung (KfW)
seit 2006: Fonds Management

bis zu 2 internationale Langzeitexperten,
2 lokale Fachexperten,
5 Kurzzeitexperten


   

Beschreibung

Bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts prägt die Erdölförderung die Wirtschaft Aserbaidschans. Das Engagement internationaler Ölfirmen und die Inbetriebnahme der „Baku-Tiflis-Ceyhan“-Pipeline im Mai 2005 haben zu einem erheblichen Einkommenszuwachs in Aserbaidschan geführt.

Für eine ausgewogene wirtschaftliche Entwicklung sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen von Bedeutung. Mit der Schaffung des „German Azerbaijanian Fund“ (GAF) sollen nicht nur der KMU Sektor gefördert, sondern auch die Stabilität des Bankensektors verbessert, das Vertrauen des Publikums in den Finanzsektor erhöht und nicht zuletzt die politische Lage der Region stabilisiert werden.

Die Bundesregierung (vertreten durch die KfW) hat Aserbaidschan bereits 1999 dafür einen Kredit (zu IDA Konditionen) in Höhe von insgesamt 8,6 Mio. €, den GAF, bereitgestellt. Dieser Kredit wird über lokale Banken an die Zielgruppe ausgelegt. Die Mittel werden zu relativ günstigen Konditionen bereitgestellt - mit der Verpflichtung, diese an die Zielgruppe - KMU - auszulegen. Die Partnerbanken, die das volle Kreditrisiko tragen, wurden bei der Einführung westlicher Standards bei der Kreditvergabe unterstützt. Das Projekt wurde im 9. Evaluierungs­bericht der KfW in die höchste Erfolgskategorie eingeordnet (www.kfw-entwicklungsbank.de/EN_Home/index.jsp). Der GAF erwies sich dabei als echter Rotationsfonds - seit seiner Einführung konnten mehr als 40.000 Kredite für mehr als 130 Mio. Euro ausgelegt werden.

 

Aufgabenstellung

  • Ausbildung von Kreditsachbearbeitern und des Managements der Partnerbanken durch spezielle Seminare und „on-the-job“ Training.
  • Einführung neuer Kreditvergabetechnologien – Ersatz des traditionellen „relationship banking“ durch Betonung der Analyse der Zahlungsfähigkeit des Kleinunternehmers.
  • (Re)organisation der Kreditvergabe und Aufbau spezieller KMU Kreditabteilungen.
  • Flächendeckende Ausweitung der Kreditvergabe.
  •  Finanzielles Management der KfW Kreditlinie (Abschluss von Kreditverträgen, Auszahlung der Kreditmittel an die Partnerbanken, Überwachung der Rückzahlung, Überprüfung der von den Partnerbanken aufgebauten Kreditportfolios).
  • Auswahl und Monitoring geeigneter Partnerinstitutionen.

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