Strategic Risk Management Game

Das Strategic Risk Management Game der Sparkassenstiftung ist ein interaktives Training für Bankmanager und Nachwuchsführungskräfte, die ein besseres Verständnis dafür entwickeln wollen, wie man Bankrisiken steuert.


Ziele des interaktiven Trainings

  • Auseinandersetzung mit dem Finanzmanagement einer Bank mit besonderem Fokus auf bankspezifische Risiken,
  • Analyse von Finanzberichten, Risikolimits und Risikodeckungsmasse,
  • Steuerung von Liquiditätsrisiken, Zinsrisiken, Marktpreisrisiken und Kreditrisiken,
  • Umgang mit operationellen Risiken,
  • Auseinandersetzung mit Optionen des Risikomanagements und des Hedgings zur Abdeckung von Risiken,
  • Verstehen der Zusammenhänge zwischen Geschäftsmöglichkeiten und -risiken,
  • Anwendung von Basel-III-Regulierungsvorschriften für Risikomanagement.

Behandelte Risikotypen des Strategic Risk Management Game

  • Finanzielle Risiken: Zinsrisiko, Liquiditätsrisiko, Marktpreisrisiko, laufende Risiken,
  • operationelle Risiken: Systeme, Betrug, interne Prozesse, externe Risiken,
  • strategisches Risiko und Reputationsrisiken.

Aufbau des Strategic Risk Management Game

Das softwarebasierte Strategic Risk Management Game schult das Risikobewusstsein von Bankmanagern im Hinblick auf die verschiedenen Risikoarten, denen eine Bank ausgesetzt ist. Die Trainingsteilnehmer erlernen die wichtigsten Grundsätze der Risikoidentifizierung, -analyse und -steuerung, indem sie Risikomanagemententscheidungen in einem simulierten Geschäftsumfeld treffen.

Der Lernprozess ist in sechs Phasen unterteilt:

  1. Die Teilnehmer werden in Kleingruppen aufgeteilt, jede Gruppe übernimmt die Leitung einer Bank. Die verschiedenen Teams werden in die Hintergrundgeschichte eingeführt und mit der Ausgangssituation, den makroökonomischen Gegebenheiten sowie dem Umfeld des Bankensektors bekannt gemacht.
  2. Die Teilnehmer analysieren die Finanz- und Performance-Berichte ihrer Bank und entscheiden über ihre Gesamtrisikostrategie.
  3. Die Teams stellen einen Geschäftsplan auf, treffen in der Gruppe Unternehmensentscheidungen für bis zu acht Spielrunden und tragen diese in die Simulationssoftware ein.
  4. Die Simulationssoftware berechnet den Brutto- und den Nettobetrag der Risikodeckungsmasse jeder Bank anhand eines Modells, basierend auf den realen Marktdaten.
  5. Die Simulationsergebnisse einschließlich spezifischer Risikomanagementberichte werden verteilt und in den einzelnen Teams analysiert.
  6. Zusammen mit erfahrenen Trainern werden die Ergebnisse auf der Grundlage von Basel-III-Regulierungsvorschriften in Transferrunden evaluiert und dabei in den Kontext der realen Bankgeschäftspraxis übertragen.

Lernerfahrung

  • Vertiefung analytischer Fähigkeiten durch Prüfung der Unternehmensziele auf Durchführbarkeit und Analyse von Marktwerten und Trends,
  • Reflexion und Analyse lösen unkoordinierte Vorgehensweisen und das Prinzip der Hoffnung aus der ersten Spielrunde im weiteren Spielverlauf durch systematisches Handeln ab,
  • Analyse des realen Gesamtrisikos, Neuausrichtung von Zielen und Strategien zur Risikominderung und kritisches Überprüfen von Entscheidungen,
  • Aufschlüsselung komplexer Zusammenhänge, aktive Zusammenarbeit in Teams und Anwendung der erworbenen Kenntnisse in der täglichen Bankgeschäftspraxis,
  • Diskussion und Anwendung effizienter Maßnahmen im Rahmen der Umsetzung von Basel-III-Regulierungsvorschriften.

Business Games: Ein zentrales Modul für Wissenstransfer bei führenden Finanzinstitutionen und Universitäten

 

Hohe Nachfrage und umfangreiche Trainingserfahrungen in vielen Ländern weltweit sowie die Rückmeldungen äußerst zufriedener Teilnehmer zeugen vom Erfolg und Mehrwert der Business Games.

Finanzinstitutionen, die unsere Business Games anwenden (u.a.):

  • Bank of China und China Construction Bank (zwei der vier wichtigsten chinesischen Banken),
  • Sberbank (Nummer eins der russischen Banken),
  • Erste Group Bank AG (eine der führenden Banken Österreichs mit Niederlassungen in Mittel- und Südosteuropa),
  • Société Générale (eine der führenden Banken Frankreichs mit Niederlassungen weltweit),
  • Sparkassen-Finanzgruppe (eine der größten europäischen Finanzgruppen).

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