Market Development Game


Das Market Development Game der Sparkassenstiftung ist ein interaktives Training für das höhere und mittlere Management sowie für Nachwuchsführungskräfte von Finanzinstitutionen, die ein besseres Verständnis dafür entwickeln wollen, wie man ein Filialnetz steuert und dieses auf Märkte mit unterschiedlichen Kundenprofilen ausweitet.


Ziele des interaktiven Trainings

  • Entwicklung und Steuerung eines effizienten Geschäftsstellennetzes, bestehend aus unterschiedlichen Zweigstellen und Mitarbeiterprofilen,
  • Anwendung kundenorientierter und zielgruppenspezifischer Maßnahmen, um das höchstmögliche Absatzvolumen zu erzielen,
  • Anwendung unterschiedlicher Marketing-Instrumente, um einen größeren lokalen Marktanteil zu erschließen,
  • Einhaltung von Vorstandsvorgaben und Budgetbedingungen,
  • Analyse von Marktberichten und internen Prozessen,
  • Leistungssteigerung des Personals durch Training, Spezialisierung und flexible Vergütung,
  • Schaffung vielfältiger Absatzstrukturen.

Aufbau des Market Development Game

Das softwarebasierte Market Development Game vermittelt, wie man ein Bankzweigstellennetz effizient steuert, um den größten Anteil des lokalen Marktes zu „erobern“. Der betreffende Markt ist in drei Regionen aufgeteilt, von denen jede ihr eigenes spezifisches Marktpotenzial hat. Die Trainingsteilnehmer erlernen die wichtigsten betriebswirtschaftlichen Grundsätze: Auf welcher Grundlage treffe ich Entscheidungen und wie gehe ich mit Budgetvorgaben und Unvorhergesehenem um.

Der Lernprozess ist in sechs Phasen unterteilt:

  1. Die Teilnehmer werden in Kleingruppen aufgeteilt, jede Gruppe übernimmt die Leitung eines regionalen Geschäftsstellennetzes. Die verschiedenen Teams werden in die Hintergrundgeschichte eingeführt und mit der Ausgangssituation, den makroökonomischen Gegebenheiten sowie dem Umfeld des Marktes bekannt gemacht.
  2. Die Teilnehmer analysieren Finanz- und Performance-Berichte und entscheiden über die Gesamtmarktstrategie für ihre Region.
  3. Die Teams stellen einen Geschäftsplan auf, treffen in der Gruppe Unternehmensentscheidungen für bis zu sechs Spielrunden und tragen diese in die Simulationssoftware ein.
  4. Ergebnisse werden für den gesamten Markt simuliert, basierend auf den zuvor von den einzelnen Gruppen getroffenen Entscheidungen.
  5. Die Simulationsergebnisse in Form von Finanz- und Performance-Berichten werden verteilt und in den einzelnen Teams analysiert.
  6. In Transferrunden werden die Ergebnisse evaluiert und dabei in den Kontext der realen Geschäftspraxis übertragen.

Lernerfahrung

  • Vertiefung analytischer Fähigkeiten durch Prüfung von Unternehmenszielen auf Durchführbarkeit und Analyse von Marktwerten und Trends,
  • Reflexion und Analyse lösen unkoordinierte Vorgehensweisen und das Prinzip der Hoffnung aus der ersten Spielrunde im weiteren Spielverlauf durch systematisches Handeln ab,
  • Berücksichtigung von Mitbewerbern und Kundenbedürfnissen,
  • Neuausrichtung von Zielen und Strategien sowie kritisches Überprüfen von Entscheidungen,
  • Erarbeitung eines sinnvollen Zusammenspiels von Personaleinsatz, Marketing, Vertrieb und organisatorischen Maßnahmen, um das höchstmögliche Absatzvolumen zu erreichen und gleichzeitig die Ausgaben auf ein festgelegtes Budgetlimit zu begrenzen,
  • Aufschlüsselung komplexer Zusammenhänge, aktive Zusammenarbeit in Teams und Anwendung der erworbenen Kenntnisse in der täglichen Bankgeschäftspraxis.

Business Games: Ein zentrales Modul für Wissenstransfer bei führenden Finanzinstitutionen und Universitäten

 

Hohe Nachfrage und umfangreiche Trainingserfahrungen in vielen Ländern weltweit sowie die Rückmeldungen äußerst zufriedener Teilnehmer zeugen vom Erfolg und Mehrwert der Business Games.

Finanzinstitutionen, die unsere Business Games anwenden (u.a.):

  • Bank of China und China Construction Bank (zwei der vier wichtigsten chinesischen Banken),
  • Sberbank (Nummer eins der russischen Banken,
  • Erste Group Bank AG (eine der führenden Banken Österreichs mit Niederlassungen in Mittel- und Südosteuropa),
  • Société Générale (eine der führenden Banken Frankreichs mit Niederlassungen weltweit),
  • Sparkassen-Finanzgruppe (eine der größten europäischen Finanzgruppen).

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